Morbus osgood-schlatter
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ANATOMISCHE BEREICHE



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KRANKHEITEN-LEXIKON

NAME GEWEBE ART DER PATHOLOGIEN
Akute und chronische unspezifische nacken- und lendenschmerzen Muskel Idiopathische schmerzen im unteren rücken
Akute und chronische muskelschmerzen Muskel Schmerzbehandung
Adhäsive kapsulitis Gelenk Kapsulitis
Tendinosis calcarea der schulter Sehnen Tendopathie
Cellulite Haut Zellulitis
Tendopathie der distalen bizepssehne Sehnen Tendopathie
Chronische tendopathie des proximalen musculus biceps femoris Sehnen Tendopathie
Sekundärerkrankungen bei triggerpunkten und myofasziales schmerzsyndrom Muskel Myofasziales schmerzsyndrom
Lymphödem primäre und sekundäre Haut Lymphödeme
Golferellbogen Sehnen Tendopathie
Trochanter major schmerzsyndrom Sehnen Tendopathie
Myofasziale triggerpunkte Muskel Myofasziales schmerzsyndrom
Achillessehnentendinopathie oberhalb des ansatzes Sehnen Tendopathie
Knie-osteoarthritis Gelenk Osteoarthritis
Mediale tibia-stress-syndrom Sehnen Tendopathie
Ansatztendinopathie der achillessehne Sehnen Tendopathie
Morbus osgood-schlatter Knochen Störung der muskoskelettalen entwicklung
Proliferative bindegewebserkrankungen Bindegewebe Fibrose
Patellaspitzen syndrom Sehnen Tendopathie
Plantar fasziopathie Sehnen Tendopathie
Spastizität Zentrales nervensystem Zerebralparese und schlaganfall
Primäre tensynovitis der langen bizepssehne Sehnen Tendinitis
Subakromiales schmerzsyndrom Sehnen Tendopathie
Stressfrakturen Knochen Frakturen
Pseudoarthrosen von oberflächlichen knochen Knochen Frakturen
Tennisellbogen Sehnen Tendopathie
Wund heilung Haut Wunden
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MEHR INFORMATION

Der Morbus Osgood-Schlatter (MOS) ist eine Erkrankung der sogenannten Tuberositas tibiae bei Heranwachsenden. Die Erkrankung ist durch lokalen Schmerz, Schwellung und Druckempfindlichkeit des Tuberositas tibiae gekennzeichnet.

MOS entsteht vermutlich durch wiederholte Belastung und chronische Ablösung des sekundären Verknöcherungszentrums der Tuberositas tibiae, also durch kleine Verletzungen durch wiederkehrende Überbeanspruchung des noch nicht voll ausgereiften Bereichs. Die wiederholte Belastung erfolgt durch übermäßig starken Zug des M. quadriceps femoris, der bei bestimmten Sportarten, insbesondere Laufen, Springen und Klettern, auftritt. Dementsprechend tritt MOS häufig bei Jugendlichen auf, die Fußball, Basketball bzw. Volleyball spielen oder Gymnastik betreiben. Die abgelöste Tuberositas tibiae wächst weiter, verknöchert und vergrößert sich. Der Zwischenbereich kann fibrös werden und dabei eine lokalisierte Pseudarthrose ausbilden, oder der Bereich verknöchert vollständig mit einer leichten Verbreiterung der Tuberositas tibiae. In allen Fällen entsteht durch Zug eine Apophysitis im Bereich Tuberositas tibiae.

Die Diagnose basiert auf dem klinischen Bild der Erkrankung sowie bildgebenden Verfahren. Insbesondere bei einseitigem MOS werden Röntgenaufnahmen des Knies empfohlen, um andere Ursachen wie Apophysenfraktur, Infektion und Tumor auszuschließen.

Die genaue Erkrankungshäufigkeit ist unbekannt. MOS tritt hauptsächlich bei Jungen zwischen 12 und 15 Jahren und bei Mädchen zwischen 8 bis 12 Jahren auf, also jeweils während der Wachstumsschübe. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen (etwa 3:1). In 20-30% der Fälle tritt MOS beidseitig auf.

Die MOS-Behandlung sollte immer konservativ beginnen, wobei Schonung, Kühlung, geändertes Sportverhalten und Rehabilitationsübungen zum Einsatz kommen. Bei anhaltenden Beschwerden über mehr als sechs Monate trotz konservativer Therapie (etwa 10% der Patienten) sollte radiale Stoßwellentherapie (RSWT) eingesetzt werden. Chirurgische Entfernung des Knöchelchens (im Fall einer lokalisierten Pseudarthrose) und/oder freien Knorpelgewebes sollten bei persistierenden Fällen bei Patienten mit ausgereiftem Knochensystem angedacht werden.

 

KLINISCHER NACHWEIS

Titov VV, Litvinenko A. in

Abstracts 10th International Congress of the International Society for Musculoskeletal Shockwave Therapy, Toronto, Canada, 2007, pp. 46-47.

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BEHANDLUNGSPROTOKOLL

Anzahl der Behandlungssitzungen 3 bis 5
Abstand zwischen zwei Sitzungen 1 Woche
Luftdruck Evo Blue® 2 bis 4 bar
Luftdruck Power+ 1.5 bis 3 bar
Impulszahl auf die schmerzende Stelle 2000
Frequenz 8 Hz bis 12 Hz
Handstück 15mm
Anpressdruck Leicht bis mittelstark

Ich stimme zu, dass Electro Medical Systems S.A. (EMS), mit Hauptsitz in 1260 CH-Nyon, Chemin de la Vuarpillière 31, die von mir oben eingegebenen persönlichen Daten nutzen darf. Diese Daten werden verwendet, um mir die oben genannten Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. (Auswahlkästchen)

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